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Notfall:
täglich, rund um die Uhr
Engagiert und dynamisch - Stefan Eschenmoser vom Rettungsdienst

Der Rettungsdienst des See-Spitals ist rund um die Uhr einsatzbereit.

Teil des engagierten Teams, welches seine Basis in Horgen hat, ist auch Rettungssanitäter Stefan Eschenmoser. Ursprünglich im Büro tätig, hat

er seinen Berufswechsel noch keine Sekunde bereut.


Der Notruf kommt morgens kurz nach 7. In Wädenswil ist eine 39-jährige Frau
auf einer Treppe gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Eine Nachbarin ist
bei ihr und gibt durch, dass sie sich nicht mehr bewegen könne.


Im Büro der Rettungssanität im See-Spital Horgen sind der erfahrene Rettungs-sanitäter Stefan Eschenmoser und sein junger Kollege, ein Transportsanitäter, sofort auf den Beinen. Der Kaffee bleibt stehen, Jacken kommen vom Haken,
und schon sitzen sie in ihrem Fahrzeug und brausen los. Mit Blaulicht und Martinshorn geht es über die Seestrasse. Zum Glück kaum Verkehr. Eschenmoser bekommt über Funk weitere Informationen – der Ort ist gut zugänglich, das Opfer hat Schmerzen und da sind zwei kleine Kinder vor Ort. Eschenmoser greift sich seinen Notfallkoffer und legt noch zwei Stoffbären bereit. Kurz darauf treffen sie am Ort des Unglücks ein. Die Situation ist übersichtlich, die Frau ansprechbar. Doch ihm ist sofort klar – es pressiert. Kurze Absprache mit dem Kollegen, jeder weiss genau, was zu tun ist, Teamwork ist alles. Während Eschenmoser den Kontakt mit der Patientin übernimmt, kümmert sich der Kollege um die Kinder.
Die Erstversorgung und Stabilisierung der Frau geschehen in aller Ruhe. Verdacht auf Oberschenkelbruch. Eschenmoser entscheidet, dass kein Notarzt aufgeboten werden muss. Er spritzt ihr ein Schmerzmittel und spricht mit der Frau, beruhigt sie, packt sie warm ein. Die Kinder können bei der Nachbarin bleiben, der Gatte
ist auf dem Weg nach Hause. Kurz darauf geht es ins Spital. Eschenmoser ist die ganze Zeit über beim Kopf der Frau, hält ihre Hand, ist ihr nah. In Horgen dann
ein Händedruck und ein Lächeln, alles wird gut.


Der Mensch steht im Zentrum

Routine im Beruf kennt Stefan Eschenmoser nicht. "Es gibt keine zwei gleichen Unfälle und keine zwei Tage, die gleich verlaufen", erklärt der besonnene Rettungssanitäter. "Über die Notrufnummer 144 steht unser Dienst an 365 Tagen im Jahr, während 24 Stunden am Tag, für Einsätze bereit. Dies bedeutet, dass unsere Arbeit vom ständigen Wechsel zwischen Phasen der Entspanntheit, Warten, permanenter Weiterbildung und Notrufen lebt, auf die wir rasch reagieren, und konzentriert und zuverlässig unsere maximale Leistung bringen müssen. Das dynamische Handeln, das tagtäglich von uns gefragt ist und uns immer wieder stark fordert, empfinde ich auch nach fünfzehn Jahren noch als hochspannend." Doch auch die Relevanz und Sinnhaftigkeit seiner Arbeit schätzt Eschenmoser:
"Bei all unseren Einsätzen steht für uns immer der einzelne Mensch im Vorder-grund. Abgesehen davon, die Transporte für ihn so komfortabel wie möglich zu gestalten, ist es für uns immer wieder eine Herausforderung, mit viel Gefühl auf
ihn einzugehen."



Stefan Eschenmoser

"Natürlich gibt es schlimme Einsätze", meint der erfahrene Rettungssanitäter Stefan Eschenmoser. "Wichtig ist es aber, dass man von den teilweise schlimmen Bildern, die man während der Einsätze zu sehen bekommt, nicht verfolgt wird." Als Gegenpol zu seinem manchmal hektischen und anspruchsvollen Berufsalltag sucht er in seiner Freizeit den Ausgleich beim Sport: "Ich fahre gerne Velo oder entspanne mich beim Segeln auf dem Zürichsee. Ich spüre einfach, dass mir die Natur und insbesondere die Ruhe gut tun."


Das See-Spital verfolgt an seinen beiden Standorten in Horgen und Kilchberg das Ziel, eine qualitativ hochstehende medizinische und wirtschaftlich konkurrenzfähige Grundversorgung für die Bevölkerung der gesamten Region sicher zu stellen – inklusive eines 24 h-Notfall- und Rettungsdienstes mit 19 diplomierten Rettungs-,
6 Studierenden und 2 TransportsanitäterInnen und -sanitätern.