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Der Mensch im Fokus - Lauri Röllin von der Inneren Medizin

Patientinnen und Patienten kommen am linken Zürichseeufer im See-Spital in den Genuss einer hervorragenden Akutversorgung. Die engagierten Ärztinnen und Ärzte der Medizinischen Klinik sind rund um die Uhr für sie da und machen das Spital für die Behandlung ganz unterschiedlicher gesundheitlicher Probleme und Organerkrankungen zur ersten Adresse in diesem grossen Einzugsgebiet.


Unmittelbar nach dem frühmorgendlichen Rapport, bei dem sich das Ärzteteam des See-Spitals jeweils über die aktuelle Situation der neu eingetretenen Patientinnen und Patienten ins Bild setzt, wird Lauri Röllin in den Notfall gerufen. Röllin ist im Haus als Oberarzt auf seinem Fachgebiet der Inneren Medizin tätig. Oft verbringt er seine langen Arbeitstage auf der interdisziplinären Notfallstation. Als der junge Internist dort eintrifft, nimmt er sich einem 77-jährigen, stark geschwächten Patienten aus Richterswil an, der unter Atemnot, Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden leidet. "Der Mann ist bei uns definitiv am richtigen Ort – der Schwerpunkt muss auf der raschen Diagnostik und der entsprechenden Behandlung von Erkrankungen liegen", erklärt er, nachdem er den Patienten untersucht hat. "In diesem Fall haben wir eine schwere Lungenentzündung festgestellt. Wir werden den Patienten unverzüglich nach den aktuellen Behandlungsrichtlinien versorgen. Die grösste Herausforderung ist es dabei, möglichst ohne Zeitverzögerung die richtige Diagnose zu stellen. In diesem Fall hängt die weitere Prognose von der raschen und zielgerichteten Antibiotikaabgabe ab, zusätzlich zu den unterstützenden Massnahmen, sprich: Kreislaufstabilisierung mittels Volumenabgabe, fiebersenkende und schmerzstillende Medikamente, Sauerstoff, Bettruhe und frühzeitiger Einbezug der paramedizinischen Fächer. Ausserdem kümmern wir uns nach der Akutphase auch um eine korrekte Rehabilitation." Nach Einleitung der Akuttherapie stellt Röllin sicher, dass der Patient gut auf der Intensivstation ankommt und erklärt dessen besorgter Lebenspartnerin das Wichtigste rund um die Lungenentzündung, deren Prognose sowie vor allem die weiteren Behandlungsschritte, welche bei ihrem Mann anstehen. "Verlauf und Prognose von Lungenentzündungen hängen stark vom Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Betroffenen ab. Weil wir es hier mit einem älteren Patienten zu tun haben, der auch von Vorerkrankungen körperlich mitgenommen ist, muss ich von einer ernsten Erkrankung sprechen – entsprechend anspruchsvoll ist seine Behandlung, die zwingend hier bei uns im Spital stattfinden muss."


Lauri Röllin

"Atemwegserkrankungen, Herzbeschwerden, Hirnschläge sowie Krebserkrankungen aller Art machen bei uns einen hohen Anteil aus. Es ist uns Ärzten wichtig, vom Eintritt der Patientinnen und Patienten über die ganze Behandlung hinweg gleichsam einen roten Faden zu legen", führt Röllin aus. "Das bedeutet natürlich auch, dass ich die Patientinnen und Patienten nicht nur bei ihrer Erstuntersuchung sehe, sondern sie später auch auf der Station begleite und sogar mitbekomme, welche Fortschritte sie in der Physiotherapie oder in der Rehabilitation machen. Zusammen mit dem grossen Entscheidungsspielraum, den wir Ärztinnen und Ärzte in diesem regionalen Spital geniessen, bin ich davon überzeugt, dass diese Tatsache einen grossen Vorteil für das Behandlungsresultat darstellt. Und natürlich führt dies auch zu einer grösseren Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten." Dass diese besondere Kontinuität aber nicht einfach herzustellen ist, ist dem jungen, engagierten Mediziner, der im Anschluss an sein Studium übrigens unter anderem auch am berühmten Urwaldspital von Albert Schweitzer in Lambaréné, Gabun, tätig war, klar: "Unsere Arbeit ist anspruchsvoll – dadurch aber auch äusserst reizvoll!"


Die Diagnostik und die Behandlung von Organerkrankungen bilden den Schwerpunkt der Medizinischen Klinik, welche jährlich mehr als 2’200 Patientinnen und Patienten stationär betreut. Dazu kommen rund 3‘000 ambulante Abklärungen und Therapien. Im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit werden fallweise Spezialisten aus den übrigen Fachgebieten sowie Beleg- bzw. externe Konsiliarärztinnen und -ärzte beigezogen.