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Umfassende Beratung in Sachen Diabetes - Verena Hegglin

Für stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten wie auch ihre Angehörigen bietet das See-Spital Beratung und Schulung in allen Fragen rund um das Thema Diabetes an. Für dieses Angebot zeichnet seit vielen Jahren Verena Hegglin, ursprünglich eine Pflegefachfrau, verantwortlich.


"Als mir mein Hausarzt mitteilte, dass mein Blutzucker zu hoch sei, habe ich erst gar nicht reagiert", erklärt Priska M., eine 45-jährige Frau aus Männedorf. "Erst, als er Klartext redete und mir sagte, dass ich Diabetes mellitus Typ 2 entwickelt habe", traf mich die volle Wucht der Diagnose. "Wie konnte es dazu kommen? Was bedeutet diese Krankheit für mich und meine Liebsten? Und wie geht mein Leben nun weiter? In jenen Momenten gingen mir sehr viele Fragen durch den Kopf und in den ersten Tagen nach der Diagnose war mir, als befände ich mich in einer Art Schockzustand – ich fühlte mich echt überfordert mit der neuen Situation."


Aufgefangen wurde Priska M. kurz darauf in einem kleinen Büro im See-Spital Horgen von Verena Hegglin. Die erfahrene Diabetes-Beraterin versorgte sie in einem Gespräch erst einmal mit allen nötigen Informationen rund um die Krankheit und die Medikamente, welche ihr helfen würden. "Jeder Mensch, der zu mir kommt und Beratung sucht, hat seine ganz individuelle Geschichte und seine eigenen Bedürfnisse. Da ist es entscheidend, so gut wie möglich auf ihn und seine Eigenheiten einzugehen", erklärt Hegglin. "In der Zeit nach der Diagnose stehen neben der sorgfältigen Aufklärung auch psychologische Aspekte im Vordergrund. Den Patientinnen und Patienten wie auch ihren Angehörigen zu versichern, dass sie mit der Krankheit nicht alleine sind und es immer verschiedene Wege gibt, die beschritten werden können, ist mir ein grosses Anliegen. Heute sind gute Lösungen möglich!" Sind die Patientinnen und Patienten einmal aufgeklärt, startet die Behandlung. Diese besteht bei der Typ 2-Diabetes in einer ausgewogenen Ernährung, unterstützt durch eine regelmässige körperliche Aktivität. Lassen sich die erhöhten Blutzuckerwerte mit diesen Massnahmen nicht normalisieren, werden vom behandelnden Arzt Tabletten eingesetzt. Erst wenn auch damit keine gute Blutzuckereinstellung erreicht werden kann, wird der Arzt eine Therapie mit Insulin verordnen.


Therapie entsprechend den Lebensgewohnheiten

"Das erklärte Ziel unserer Beratung ist, Wege zu finden, wie zum Beispiel mit einer Ernährungsumstellung oder einem Bewegungsprogramm die Notwendigkeit einer medikamentösen Behandlung herausgezögert werden kann.", führt Verena Hegglin aus." Für die Entscheidungen bezüglich Behandlung und Therapie sind die behandelnden Ärzte zuständig. Mit meiner Arbeit kann ich aber dazu beitragen, dass die Patientinnen und Patienten die drohenden Folgen ihrer Krankheit vermeiden, oder besser mit ihnen umgehen können. Viel Wert legen wir dabei insbesondere auf die praktische Umsetzbarkeit – auch wenn Diabetes eine Umstellung des Lebens erfordert, so soll sie doch möglichst sozialverträglich sein. Schliesslich sehen wir, dass eine Akzeptanz der Krankheit sowie die Bereitschaft, im eigenen Leben etwas zu verändern, für den Erfolg der Behandlung entscheidend ist." Entsprechend steht Verena Hegglins Tür immer offen – "Wir verstehen uns als Übersetzer der bestmöglichen Diabetes-Therapie, in allen Abschnitten des Lebens!"


Verena Hegglin

"Ursprünglich komme ich ja aus der Pflege", erklärt Verena Hegglin. "Die Spitex hat mich interessiert, bis ich eines Tages mit dem Thema Diabetes in Berührung gekommen bin. Und da bin ich hängengeblieben – seit mittlerweile 30 Jahren beschäftige ich mich mit der Zuckerkrankheit."  Den Ausgleich zu ihrer Arbeit findet die Leiterin der Diabetesberatung am See-Spital draussen in der Natur: "Im Sommer gehe ich sehr gerne schwimmen, aber auch beim Wandern in den Bergen kann ich gut abschalten und meine Batterien wieder aufladen."


Am Standort Horgen bietet das See-Spital im Sinn seines umfassenden Angebotes eine Diabetes-Beratung an. Ziel ist es, Aufklärung zu betreiben, Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige zu beraten und über die Zeit hinweg zu begleiten, sowie der Verbreitung der Zuckerkrankheit in der Region vorzubeugen.