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Von den oberen Atemwegen bis zum Kehlkopf

Wohl alle Menschen werden im Verlaufe ihres Lebens mit Krankheiten im Nasen-, Hals- und Ohrenbereich konfrontiert, sei es nur im Rahmen eines banalen Schnupfens (Rhinitis), einer Angina oder einer Mittelohrentzündung. Die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) bzw. der international gebrauchte Begriff “ORL” befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im Bereiche des Halses, der Nase und der Ohren.
 
Diagnostik
Diese drei anatomischen Strukturen sind in einem Spezialfach zusammengefasst, weil es zwischen ihnen vielfältige Wechselwirkungen gibt. Beispielsweise kann ein trockener Hals oder eine chronische Halsentzündung als Ursache eine anatomische oder entzündliche Erkrankung der Nase haben. Somit muss zuerst die Ursache in der Nase behandelt werden (sei dies medikamentös oder chirurgisch), bevor die lokalen Halsbeschwerden (wie Trockenheitsgefühl, Schmerzen, Räusperzwang, Fremdkörpergefühl) symptomatisch therapiert werden können.
 
Wichtige diagnostische Abklärungen betreffen Symptome wie Heiserkeit, Schnarchen, ein störendes Ohrgeräusch (Tinnitus), Schwindel, Nasenatmungsbehinderung, Tumoren und Mundgeruch, um nur einige wenige zu nennen. Im Rahmen unserer Expertentätigkeit evaluieren wir die Notwendigkeit eines Hörgerätes. Für all diese Abklärungen stehen uns moderne technische Hilfsmittel wie Hörkabine, Ultraschallgerät, kalorisches Spülgerät, Mikroskop und weitere zur Verfügung.

So vielfältig die Wechselwirkungen innerhalb des Faches sind, so sind es auch die differentialdiagnostischen Berührungspunkte zu anderen Fachgebieten der Medizin wie Neurologie (z.B. bei Kopfschmerzen), Gastroenterologie (z.B. bei Reflux), Pädiatrie (z.B. bei zu grosser Rachenmandeln), Pneumologie (z.B. bei chronischem Husten) u.s.w.
 
Die Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde befasst sich mit den oberen Atemwegen bis zum Kehlkopf mit den Stimmbändern. Auch hier sind die Übergänge zu den unteren Atemwegen (Luftröhre, Bronchien, Lunge) fliessend. Die moderne Forschung zeigt aktuell in zunehmendem Masse, wie wichtig das Zusammenspiel von oberen und unteren Atemwegen ist. Man spricht in diesem Zusammenhang von den sogenannten “united airways” (vereinigte Atemwege). So kann z.B. ein Asthma bronchiale durch eine chronisch entzündliche Erkrankung der Nase entstehen, unterhalten oder aber verstärkt werden. So muss bei ungenügender Asthmakontrolle immer die Nase untersucht und gegebenenfalls auch mitbehandelt werden, selbst dann, wenn keine Symptome bestehen. Eine chronisch “verstopfte Nase” oder eine Allergie dürfen also nicht einfach auf die leichte Schulter genommen werden, da es dadurch zur zunächst unbemerkten Ausbreitung auf andere Organsysteme kommen kann mit Bildung z.B. einer Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Asthma u.s.w. Somit ist ein frühzeitiger und entschlossener Therapiebeginn im HNO-Bereich von grosser präventiver Bedeutung.

Operative Eingriffe
Neben der Diagnostik bieten wir auch operative Eingriffe an, welche in unseren hochmodernen Operationssälen durchgeführt werden. Die am häufigsten durchgeführten Operationen sind die Rachenmandelentfernung (Adenotomie), die Gaumenmandelentfernung (Tonsillektomie), die Einlage von Paukenröhrchen zur Belüftung des Mittelohres, Nasennebenhöhleneingriffe und die Begradigung der Nasenscheidewand, um die Nasenatmung zu verbessern (Septumplastiken). Diese Eingriffe benötigen eine Vollnarkose. Es werden aber auch ambulante Kleineingriffe in Lokalanästhesie durchgeführt wie z.B. Entfernung von Hauttumoren, Zysten u.s.w. im Hals- und Gesichtsbereich. Weiter werden Notfälle wie unstillbares Nasenbluten (Epistaxis), Peritonsillarabszesse u.s.w. behandelt.


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