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Einfache und gute Hilfe bei Belastungsinkontinenz
Das "Bändchen" – die spannungsfreie suburethrale Schlinge (TVT)

Einen großen Stellenwert hat die Operation der Belastungsinkontinenz. Während früher meist ausgedehnte Eingriffe mit Bauchschnitt notwendig waren, lautet das Stichwort heute: TVT. Die TVT-Methode wurde 1995 vom schwedischen Frauenarzt Prof. Ulf Ulmsten vorgestellt. Dabei steht TVT für "Tension Free Vaginal Tape" - ein über die Scheide (Vagina) eingebrachtes, synthetisches Band, das die Harnröhre (Urethra) spannungsfrei stützt, so dass sie in Belastungssituationen gegen dieses Band gepresst wird, sich verschliesst und so einen ungewollten Urinabgang verhindert. Die Operation wird in der Regel ohne Vollnarkose durchgeführt und hat sehr gute Erfolgschancen: in etwa 90% ist die Inkontinenz nach einer solchen TVT-Operation völlig verschwunden, in 5% zeigt sich zumindest eine deutliche Besserung.

 

Operative Möglichkeiten zur Behandlung der Reizblase: überaktive Blase / Overactive Bladder (OAB) oder Urge-Inkontinenz

In erster Linie werden bei der Reizblase Beckenbodengymnastik und Medikamente eingesetzt. Helfen diese nicht, können eine Injektion von Botox® in die Blase oder letztlich ein Blasenschrittmacher helfen.

 

Injektion von Botolinumtoxin (Botox®) in die Blase

Botox® in niedrigster Dosierung findet immer mehr Anwendung in verschiedenen Bereichen der Medizin. So wird es seit einigen Jahren auch mit Erfolg zur Behandlung von Drangsymptomatik bzw. Dranginkontinenz, der überaktiven Blase und nervenbedingten (neurogenen) Blasenentleerungsstörungen, z.B. bei Rückenmarkschädigung eingesetzt.  

 

Die Botulinumtoxin-Therapie kommt erst dann zum Einsatz, wenn nicht-operative Behandlungsoptionen ausgeschöpft sind oder diese aufgrund von Nebenwirkungen nicht weitergeführt werden können.


Im Rahmen eines ambulanten oder kurzen stationären Eingriffs wird Botulinumtoxin während einer Blasenspiegelung an verschiedenen Stellen in die Blasenmuskulatur gespritzt. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und kann in der Regel ohne Vollnarkose durchgeführt werden. Botulinumtoxin entfaltet seine Wirkung durch eine Abschwächung oder Teillähmung der Blasenmuskulatur. Dadurch entspannt sich die Blasenmuskulatur und die Harnblase kann mehr Urin über einen längeren Zeitraum speichern. Dies bedeutet weniger störenden Harndrang, selteneres Wasserlassen und oft auch keinen Urinverlust mehr. Da das Botulinumtoxin jedoch mit der Zeit abgebaut wird, lässt der Effekt nach 6 bis 12 Monaten wieder nach. Bei erneuten Beschwerden ist dann eine Wiederholung der Botulinumtoxin-Injektion notwendig.

 

 

Der Blasenschrittmacher - die sakrale Neurostimulation

Für den Blasenschrittmacher werden ähnlich einem Herzschrittmacher Elektroden an die sogenannten Spinalnerven im Kreuzbeinbereich angebracht, womit die Blase beruhigt werden kann.

 

In der Testphase werden zunächst in einem kleinen operativen Eingriff unter Röntgenkontrolle zwei Testelektroden gelegt. Während ungefähr einer Woche kann nun teilweise ambulant getestet werden, ob der Schrittmacher hilft. Falls die vorübergehend eingelegten Elektroden zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden geführt haben, wird der endgültige Blasenschrittmacher eingesetzt. Ähnlich wie beim Herzschrittmacher werden nun permanent schwache elektrische Impulse an die Sacralnerven abgegeben. Dadurch kann die noch bestehende Restfunktion dieser Nerven soweit gesteigert werden, dass die normale Blasenfunktion wiederhergestellt wird. Die eingesetzten Elektroden sind von außen nicht zu sehen. Der Schrittmacher lässt sich von außen über ein Steuergerät (ähnlich einer Fernbedienung) von der Patientin selbst und vom Arzt bedienen, so dass auch später das klinische Ergebnis immer wieder optimiert werden kann.


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