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Was ist eine Konisation und warum wird sie durchgeführt?

Eine Konisation wird dann durchgeführt, wenn der Krebsabstrich wiederholt bzw. sehr stark auffällig ist oder wenn eine Vorstufe des Gebärmutterhalskrebses, eine sogenannte Dysplasie vorliegt. Dabei wird ein kegelförmiges Gewebestück (Konus) im Bereich des äußeren Muttermundes am Gebärmutterhals (Portio) entnommen.

Die Konisation ermöglicht eine sichere Diagnostik sowie zugleich eine erfolgreiche Behandlung dieser Zellveränderungen: bei 9 von 10 Konisationen wird das gesamte kranke Gewebe entfernt. Alledings treten bei 1 von 100 Frauen in den Monaten und Jahren nach der Konisation  erneut Zellveränderungen auf (Rezidiv), da die Ursache oft eine anhaltende Infektion mit HPV ist.

 

Wie wird die Konisation durchgeführt?

Für die Konisation gibt es verschiedene Methoden: Messer (Skalpell), Laser oder elektrische Schlinge.

 

Vorteil der elektrischen Schlinge und des Lasers ist die gleichzeitige Verödung der entstehenden Wundfläche, so dass oft die Blutung geringer ist. Mit einer elektrischen Schlinge wird in der Regel auch weniger Gewebe entfernt als mit einer klassischen Messerkonisation. Daher ist sie vor allem für nicht so ausgedehnte Veränderungen und bei noch bestehendem Kinderwunsch geeignet.

 

Anschließend wird der Bereich des Gebärmutterhalses mit einem scharfen Löffel (Cürette) ausgeschabt, um auch Gewebe aus dem inneren des Gebärmutterhalses zu gewinnen.

 

Alles entnommene Gewebe wird anschliessend feingeweblich untersucht. So kann genau festgestellt werden, welche Gewebeveränderung vorliegt und ob diese optimalerweise vollständig entfernt wurde.

 

Ist mit Spätfolgen der Konisation zu rechnen?

Durch die Entfernung eines kleinen Teils des Gebärmutterhalses sind Veränderungen von Gebärmutterhals bzw. äußerem Muttermund möglich. Insbesondere kann es bei anschliessenden Schwangerschaften zu einer Schwächung des Gebärmutterhalses und als Folge davon zu einer erhöhten Rate an Frühgeburten kommen. Daher wird heutzutage nur so wenig Gewebe wie nötig entfernt.

 

Eine Vernarbung des Gebärmutterhalses kann auch während der Geburt zu Problemen wie einer verlängerten Geburtsdauer durch erschwerte Muttermundseröffnung führen.


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