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Bauchspiegelung - die schonene Operations- und Untersuchungstechnik

Bauchspiegelung oder Schlüssellochchirurgie bezeichnet als Oberbegriff operative Eingriffe, für welche die Haut und Weichteile nur mit kleinsten Schnitten geöffnet werden müssen. Es handelt sich hierbei um eine besonders schonende und wenig belastende Untersuchungs- bzw. Operationstechnik. Daher spricht man auch von der minimal-invasiven Chirurgie (MIC).

 

Grundlage für diese Technik ist die Verwendung sogenannter Endoskope. Das Endoskop ein dünnes Rohr, an desssen Ende Licht und eine Optik eingebaut sind, welche ihre Bilder auf einenm Bildschirm überträgt. 

 

Vorteil der minimal-invasiven Chirurgie ist, dass die kleinen Einschnitte von ca. 1-2cm meist rasch und mit nur geringer Narbenbildung verheilen. Dadurch werden die Wundschmerzen verringert und die Genesungszeit verkürzt.

 

In der Frauenheilkunde zählen sowohl Bauchspiegelung als auch Gebärmutterspiegelung zu den minimal-invasiven Operationsmethoden.

 

Was ist eine Bauchspiegelung (Laparoskopie)?

Bei der Bauchspiegelung wird die Bauchhöhle von innen mit einem Spezialendoskop (Laparoskop) betrachtet. Dabei hat die Ärztin/der Arzt die Möglichkeit, gleich Proben für die feingewebliche oder mikrobiologische Untersuchung zu entnehmen oder sogar Operationen im Bauchraum durchzuführen, ohne dass ein großer Bauchschnitt erforderlich wäre.

 

Wie wird eine Bauchspiegelung durchgeführt?

Bei der Laparoskopie wird das Laparoskop unter Narkose in der Nähe des Bauchnabels eingeführt. Danach wird der Bauchraum mit einem Gas aufgebläht, womit sich die sonst eng anliegenden Bauchorgane voneinander lösen. Dies ermöglicht eine freie Sicht und Orientierung in der Bauchhöhle.

 

Durch sogenannte Trokarrohre kann die Ärztin/der Arzt nun die notwendigen Instumenten in den Bauchraum einführen und den Eingriff vornehmen. Nach Abschluss der Operation werden die Einstichstellen wieder vernäht.


Wann kann eine Bauchspiegelung durchgeführt werden?

Die Gynäkologen waren die ersten, die Bauchoperationen mittels Bauchspiegelung in größerem Umfang realisierten und praktizieren dies seit den Dreissiger Jahren.

 

Grundsätzlich kann fast jeder gynäkologische Eingriff, der am offenen Bauch durchgeführt wird, auch mittels Bauchspiegelung gemacht werden, also auch Zysten- oder ganze Gebärmutterentfernungen oder etwa Krebsoperationen. Nur in wenigen Fällen, wie beispielsweise nach grossen vorangegangenen Operationen oder bei bestimmten Erkrankungen muss man auf die offene Operationstechnik zurückgreifen.

 

Hier kommt Laparoskopie zum Einsatz: 

  • unerfüllter Kinderwunsch
  • unklare Unterbauchschmerzen
  • Ovarialzysten
  • Myome
  • Endometriose
  • Gebärmutterentfernung
  • frühe Stadien von Gebärmutterhals-/körperkrebs

  

Was ist eine Gebärmutterspiegelung und wie wird sie durchgeführt?

Die Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) ermöglicht einen direkten Blick in das Innere der Gebärmutter, wobei die Scheide als natürlicher Zugangsweg genützt wird. Hierzu wird der Gebärmutterhals mit speziellen Instrumenten festgehalten und falls nötig vorsichtig erweitert und ein dünner Lichtstab (Hysteroskop) in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Da die Gebärmutter im Normalzustand nicht entfaltet ist, wird sie durch eine spezielle Spülflüssigkeit etwas aufgedehnt und aufgefaltet. Die Ärztin/der Arzt kann nun die vergrößerte Innenseite der Gebärmutter und die Abgänge der Eileiter untersuchen und auch gleich Eingriffe im Inneren der Gebärmutter durchführen.

 

Wann wird eine Gebärmutterspiegelung durchgeführt?

Mittels Gebärmutterspiegelung können verschiedene Erkrankungen der Gebärmutter wie Blutungsstörungen, Sterilitätsprobleme, Missbildungen, Schleimhautwucherungen (Polypen) oder unterhalb der Gebärmutterschleimhaut liegende, gutartige Muskelknoten (Myome) abgeklärt und notwenige Eingriffe gleich vorgenommen werden.

Bei übermäßig starken Periodenblutungen, die sich nicht durch Medikamente stoppen lassen, besteht auch die Möglichkeit, die Gebärmutterschleimhaut zu veröden (Endometriumablation). Oft kann der Frau dadurch eine operative Entfernung der Gebärmutter erspart werden. 

 

Hier kommt die Gebärmutterspiegelung zum Einsatz: 

  • unerfüllter Kinderwunsch
  • Blutungsstörungen
  • Polyp
  • Myome
  • Septen/ Trennwände

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