See-Spital :: Telefon 044 728 11 11 :: Fax 044 728 11 15 :: info@see-spital.ch :: www.see-spital.ch
+ Notfall Fachgebiete
ChirurgieInnere MedizinGynäkologie und GeburtshilfeAnästhesiologie, Intensiv- & RettungsmedizinRadiologieOrthopädieWeitere Fachgebiete A bis ZPoliclinic Chinesische MedizinPflegedienstTherapien Beratungen DiensteWohn- und Pflegeheim Kilchberg
Ärztesuche
ÄrzteverzeichnisTop-BelegärzteMedical Center KilchbergSee-Spital-Praxis Kilchberg
Aufenthalt
AmbulantStationärBesucherKurabteilung See-SpitalAnfahrt
ZusatzversicherteVeranstaltungen
VortragsreiheKurseFührungen KunstgalerieFotos FREIRAUM (Auf- und Abbruchfest)
Über uns
Unser UnternehmenDas See-Spital als ArbeitgeberBauprojekt See-Spital NEOQualitätPartnerunternehmenPublikationenFilm zum See-SpitalReportagen
Kontakt
Worum geht es bei HPV und Dysplasie?

Als Dysplasie bezeichnet man Zellveränderungen, die Vorstufen eines Gebärmutterhalskrebses sein können. Inzwischen gilt es als gesichert, dass die Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV) solche Dysplasien und damit auch die Entwicklung eines Zervixkarzinomes auslösen können. Meistens sind jedoch noch weitere Faktoren mit im Spiel:

  • andere genitale Infektionen
  • rauchen
  • häufig wechselnde Sexualpartner
  • starke Beeinträchtigung des Immunsystems, zum Beispiel durch schwere Erkrankungen oder HIV

 

Das HPV-Virus wird in erster Linie durch Geschlechtsverkehr übertragen. Die Infektion tritt am häufigsten bei 16- bis 21-jährigen Frauen auf. In den meisten Fällen werden diese Infektionen vom Immunsystem unter Kontrolle gebracht und sind in der Regel nach 8 bis 24 Monaten nicht mehr nachweisbar.

 

Bestimmte HPV-Typen führen zu genitalen Warzen (Kondylome). Diese Zellveränderungen sind in der Regel gutartig, aber oft sehr störend.

 

Anhaltende Infektionen über mehrere Jahre mit sogenannten Hochrisiko-HPV-Typen können zum Gebärmutterhalskrebs führen. Bei 10 Prozent dieser Infektionen kommt es zu Vorstufen eines Gebärmutterhalskrebses, woraus sich im Laufe vieler Jahre eine Krebserkrankung entwickeln kann.

 

Bei den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, bei denen ein Zellabstrich von der Oberfläche des Gebärmutterhalses entnommen wird, gilt es, diese Vorstufen zu erkennen und sie einer Behandlung zuzuführen. Wir empfehlen daher allen erwachsenen Frauen, sich jedes Jahr mit einem Krebsabstrich untersuchen zu lassen. Die Kosten für den Abstrich werden von den Krankenkassen übernommen.

 

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Seit Mai 2007 ist eine Impfung gegen bestimmte HPV-Typen in der Schweiz und damit auch im See-Spital verfügbar. Damit besteht die Möglichkeit, sich gegen eine HPV-Infektion und deren Folgen wie Gebärmutterhalskrebs zu schützen.

 

Die Impfung ist freiwillig, wird aber empfohlen.

 

Im Rahmen des Kantonalen Programms werden die Kosten dafür für alle Frauen bis 26 Jahre übernommen (ohne Franchise und Selbstbehalt). Für Frauen, die älter als 26 Jahre alt sind, muss die Kostenübernahme mit den Krankenkassen verhandelt werden. Bei den Anfragen helfen wir Ihnen gerne weiter.

 

Hotline HPV und Impfung

Wie bei allen Impfungen gehen die Meinungen in dieser Frage auseinander. Das See-Spital will die Diskussion darüber versachlichen und gibt allen Interessierten über die "Hotline HPV" Auskunft:

Jeden Mittwoch von 11 bis 12 Uhr  beraten wir Sie unentgeltlich und beantworten wir Ihre Fragen zum Thema "Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs"

Hotline HPV, Telefon 044 728 17 02.

 

 

 

 

 

 


See-Spital Horgen
(+Notfall)
Asylstrasse 19
8810 Horgen

See-Spital Kilchberg
Grütstrasse 60
8802 Kilchberg

Telefon 044 728 11 11 / E-Mail

Schalter-Öffnungszeiten: 07.00-21.00
Notfall:
täglich, rund um die Uhr