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Die Sicherheit steht an erster Stelle
Keine Anästhesie ist 100% risikofrei. Das Risiko ist von der Grösse der Operation, dem Alter und dem Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten abhängig und wird von Fall zu Fall individuell eingeschätzt. Unabhängig von Ihrem Eingriff werden Sie entweder in der Anästhesiesprechstunde oder bei der Prämedikationsvisite im Spital
ein Gespräch mit Ihrem Anästhesiearzt oder ihrer Anästhesieärztin führen und gemeinsam die für Sie passende Anästhesie festlegen.

Niedrige Komplikationsrate, hohe Patientenzufriedenheit
Während der Operation – sei es in Vollnarkose oder in Regionalanästhesie – kommen die neusten Techniken zum Einsatz: Messung der Hirnströme zur Ermittlung der Narkosetiefe, ultraschallgesteuertes Aufsuchen von Nerven zur gezielten Betäubung, automatische Medikamenten-Pumpen zur präzisen Dosierung der Narkotika, ultradünne Nadeln für die Regionalanästhesie und anderes mehr. Selbstverständlich versuchen wir, auch zur Umwelt Sorge zu tragen, und verwenden hochdichte Beatmungsgeräte, um den Verbrauch an Narkosegasen möglichst tief zu halten. All diese Bemühen führen dazu, dass wir mit einer niedrigen Komplikationsrate aufwarten können und eine hohe Patientenzufriedenheit erzielen. Dank der Anästhesie von heute mit ihren hoch entwickelten Geräten und modernen Medikamenten können selbst bei risikobehafteten Personen grosse Operationen mit einem hohen Grad an Sicherheit durchgeführt werden.

Auch Ihre Selbstverantwortung zählt
Auch Sie selbst tragen wesentlich dazu bei, dass die Operation erfolgreich verläuft. Es ist enorm wichtig, dass Sie den Anordnungen und medizinischen Instruktionen Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin Folge leisten. Die Regeln zur Medikamenteneinnahme, zur Nüchternheit oder zum Rauchen sind keine Schikanen, sondern hinsichtlich der bevorstehenden Operation wichtige Massnahmen zu Ihrer Sicherheit.

Ab Mitternacht (00.00 Uhr) Ihres Operationstags dürfen Sie keine Nahrung (inkl. Milch, Kaffee, Orangensaft) mehr zu sich nehmen. Anschliessend ist das Trinken von Wasser oder Tee bis 5.00 Uhr morgens immer möglich. Je nach Operationsprogramm kann sich der Zeitpunkt der erlaubten Flüssigkeitseinnahme etwas verzögern. Bitte besprechen Sie sich diesbezüglich mit Ihrem Facharzt oder Ihrer Fachärztin Anästhesie.


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und Notfallstation
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