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Wir kümmern uns um Ihre Wirbelsäule
In den letzten zehn Jahren wurden im See-Spital (ehemals Spital Sanitas) gegen 4000 Patienten am Rücken operiert. Dank internationaler Kooperationen und höchstem technischem Standard sind auch anspruchvollste Eingriffe möglich.  
 
Wir behandeln alle Wirbelsäulenerkrankungen
Alle Patienten, Privat- wie Allgemeinpatienten, die am See-Spital versorgt werden, werden ausschliesslich von umfassend weitergebildeten Fachärzten visitiert, operiert und nachkontrolliert. Dadurch wird höchste Qualität im gesamten Ablauf von der Abklärung über die Behandlungen bis zur Nachkontrolle gewährleistet. Die Chirurgen am See-Spital sind imstande, alle Wirbelsäulenerkrankungen zu behandeln. Jeder der Operateure verfügt über eine mehr als 15-jährige Erfahrung.  

Dank der Entwicklung eines modular aufgebauten medizinisch-qualitativen Datenerfassungssystems vermag das Wirbelsäulenzentrum am See-Spital alle Patienten vorausschauend zu erfassen und auszuwerten. Die kontinuierliche Auswertung der Resultate macht es möglich, aus der zunehmenden Flut der Angebote nur die allerbesten Techniken auszusuchen und anzuwenden.

Wirbelsäulenleiden und Erwartungsdruck
Wirbelsäuenleiden gehören zum zweithäufigsten Krankheitsbild der westlichen Zivilisation. Die Erwartungen der Patienten, aber auch die Versprechen gewisser Ärzte, sind oft zu hoch. Die Ansprüche können nicht immer erfüllt werden – und selbst der beste Chirurge der Welt hat unzufriedene Patienten. Patienten erwarten Schmerzfreiheit, uneingeschränkte Beweglichkeit und vollumfängliche Belastbarkeit. Solche Anforderungen können bei Ein- bis Zwei-Segmenterkrankungen in ca. 50 Prozent der Fälle erfüllt werden; über 90 Prozent der Fälle sind nach der Operation zufriedener als zuvor, abgesehen von den Lähmungen und chronischen Schmerzsyndromen, die bei zu langer konservativer Therapie irreversibel eintreten. 

Dynamisches Implantat oder Versteifungsoperation
Es gibt keine generell beste Therapie. Medizin ist keine automatisierbare, sondern eine individuelle Therapie. Die Lösungen müssen massgeschneidert sein. Der internationale Trend ist aber eindeutig und weist zwei Hauptströmungen auf. Zum einen werden mehr „bewegliche (dynamische) Implantate“ angewendet, über die man aber nur über eine maximale Langzeiterfahrung von etwa zehn Jahren verfügt. Zum zweiten nehmen zahlenmässig nach wie vor die Versteifungsoperationen stetig  zu, da sie vor allem bei  Befall mehrerer WS-Segmente - was sehr oft der Fall ist - nach wie vor die eindeutig besten Langzeitresultate aufweisen. Man schätzt, dass 80 Prozent aller druckentlastenden Verfahren, wie Bandscheibenoperationen oder nicht stabilisierende Spinalkanalerweiterungsoperationen (= Dekompressionen) letztlich einer nachträglichen Versteifungsoperation unterzogen werden müssen.

Leider herrschen gegenüber Versteifungsoperationen nach wie vor zu viele Vorurteile, wobei die grösste Angst vor massiver Bewegungseinschränkung vorherrscht, gefolgt von Folgeoperationen, der Unmöglichkeit den Alltag normal fortzusetzen bis hin zum Glauben, man verliere nach einer solchen Operation die Fahrtauglichkeit. Dies trifft aber bei fachgerechter Nachbehandlung alles nicht zu. Die Beweglichkeit bei den Versteifungsoperationen ist genauso wenig eingeschränkt wie jene der meist angewandten dynamischen Verfahren.

Ein Vergleich im Hause von einem der bekanntesten dynamischen Implantate der Schweiz mit nicht dynamischen Implantaten ergab eine eindeutig schlechtere Patientenzufriedenheit bei den dynamischen Implantaten mit zeitlich erhöhter Reoperationsrate.

Bandscheibenprothesen
Bei lumbalen Bandscheibenprothesen sind wir sehr zurückhaltend. Während der letzten zweieinhalb Jahre wurden schweizweit nur 300 solcher Operationen ausgeführt (bei einer jährlichen gesamtschweizerischen Operationsrate von etwa 30'000 Wirbelsäulenoperationen). Bandscheibenprothesen kommen also in nur knapp einem Prozent der Fälle zum Zug. Aus unserer Sicht sind diese Produkte zur Zeit überflüssig, da sie die Güte der Resultate anderer Operationsverfahren bei weitem noch nicht erreichen. Das See-Spital wird dann Prothesen einbauen, wenn die Implantate eine Haltedauer von gut 30 Jahren erreichen und den tatsächlichen biomechanischen  Anforderungen der Natur gerecht werden, was aktuell nicht der Fall ist.

Ihre Ansprechpartner für Wirbelsäulenchirurgie:

Spine Care, Dr. med. Andreas Panoussopoulos, Spine Care und
Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie, Dr. med. Karl Zweifel

Standort Horgen
und Notfallstation
Tel. 044 728 11 11

Standort Kilchberg
Tel. 044 716 61 61

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