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Grundversicherung übernimmt Akupunktur-Behandlungen
Mit Akupunktur können Energien umverteilt, Organsysteme reguliert und Blockaden aufgelöst werden. Die Mehrheit der mehr als 400 genau definierten Akupunkturpunkte liegt auf den Hauptenergiebahnen, den so genannten Meridianen. Das Behandeln der Akupunkturpunkte mit Nadeln stimuliert den Qi-Fluss und erzeugt dadurch eine systemische Wirkung. Bei schmerzempfindlichen Patienten und Kindern kann eine Behandlung mit Laser durchgeführt werden.

Die Moxibustion stammt aus den kalten Bergregionen Westchinas. Durch die Verbrennung von getrocknetem Beifusskraut kann die Wärme auf Grund der darin enthaltenen Öle in sehr tiefe Geweberegionen gelangen und so auf kältebedingte Erkrankungen einwirken.

Beim Schröpfen werden erwärmte Gefässe aus Holz oder Glas auf die Haut aufgebracht. Der durch Abkühlung der Luft erzeugte Unterdruck führt zu einer verstärkten Durchblutung der Haut, womit oberflächliche Krankheitsfaktoren aus dem Gewebe gelöst werden.
 
Im Durchschnitt werden 4 bis 8 Akupunkturpunkte stimuliert. Die Patientin/der Patient spürt dabei lediglich ein dumpfes Ziehen. Die Behandlung dauert rund 30 Minuten und wird in der Regel problemlos vertragen. In den meisten Fällen reichen etwa 15 Behandlungen aus.
 
Die Akupunktur ist ein sicheres Therapieverfahren und Nebenwirkungen sind in der Hand des gut ausgebildeten Arztes sehr selten. Kleinere Blutergüsse, Hautreizungen oder Rötungen verschwinden in der Regel rasch wieder. Da wir ausschliesslich Einwegnadeln gebrauchen, ist die Übertragung von HIV oder etwa Hepatitis ausgeschlossen. 
 
Die Grundversicherung der Krankenkasse übernimmt die Kosten der von einem Arzt ausgeführten Akupunktur bis zu einer bestimmten Anzahl von Behandlungen. Gewisse Zusatzversicherungen bezahlen auch andere oder weitergehende Behandlungen der TCM.

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